Donnerstag, 19. Februar 2015

Initiative Elterklagen des DFV und FDK

Seit Anfang des Jahres läuft eine gemeinsame Kampagne des Deutschen Familienverbandes (DFV) und des Familienbundes der Katholiken (FDK). Sie möchte mehr Beitragsgerechtigkeit in der Sozialversicherung erreichen. Worum es dabei ganz genau geht und wie Du da mitmachen kannst erfährst Du, wenn Du das Bild anklickst. Denn dann wirst Du auf die Seite dieser Initiativer geleitet.

 Initiative für mehr soziale Gerechtigkeit

Soziale Gerechtigkeit ist ein Eiertanz und in der heutigen Zeit heißt es anscheinend Alle gegen Alle. Gehör scheinen sich wohl am meisten diejenigen verschaffen zu können die als potenzielle Wähler am erfolgversprechendsten sind.

Obwohl jedoch die meisten einer Familie entstammen, viele eine Familie haben oder sich eine solche wünschen, gehören die Familien nicht zu der bevorzugten Zielgruppe der Politiker. Die Familie ist nun mal etwas, was es schon immer gegeben hat. Maßnahmen in diesem Sektor sind nicht unbedingt publikumswirsam da nicht "revolutionär" und bis zu einem gewissen Grad kann auf die emotionale Bindung der Familienmitglieder gebaut werden. Individuelle Verantwortung auch in Punkto Alterssicherung wird gefordert. Kinder sind irgendwie Privatvergnügen, wobei den Eltern die Erziehungskompetenz seitens des Staates stillschweigend aberkannt und die Erziehung ihrer Kinder nach und nach immer mehr verstaatlicht wird. Wir nähern uns immer mehr den nationalsozialistischen Erziehungsideal; Vater zeuge, Mutter wirf, Staat erziehe nach deinem Wunsch und belieben, den Bürger den du dir wünschst. Und wir Eltern...wir Eltern dürfen das dann finanzieren und im Alter dann eventuell Abstriche machen.

Wir selbst haben fünf Kinder und sind sehr zum Leidwesen meines Mannes eine dieser antiquierten Alleinverdienerfamilien mit mir in der vorläufigen Rolle der "Hausglucke". Nicht dass es uns schlecht ginge, denn wir brauchen trotz unsere Familiengröße keine zusätzliche staatliche Unterstützung um über die Runden zu kommen. Es gibt aber genug Familien, wo beide voll arbeiten und dennoch diesen Zustand bedauerlicher Weise nicht erreichen können. 

Es gibt viele Menschen die dies auch zu würdigen wissen. Vor allem sind es die Alten die selbst noch in der Zeit der großen Familien aufgewachsen sind und die jetzt langsam wegsterben oder diejenigen die selber mehr als zwei Kinder haben (ab drei Kindern fängt der Spaß erst an). Andererseits habe ich genügend gleichaltrige kinderlose Freunde und Bekannte (mittlerweile Exfreunde und Exbekannte) die mich so ab dem dritten Kind tatsächlich fragten, ob ich denn nicht noch andere Hobbys hätte und mir damit regelrecht den Boden unter den Füßen wegrissen. Denn solche Bemerkungen gehörten für mich bis dahin in eine Seifenoper. Ehrlich gesagt empfinde ich es einen persönlichen Affront und als große Ungerechtigkeit, dass diese Personen nach unserem derzeitigen Rentensystem so gesehen im Alter von meinen Kindern "ausgehalten" werden. Aus diesem Grund finde ich diese Kampagne unterstützenswert. Denn es ist nun ein Mal so in dieser Welt, wenn man nicht laut "hier" ruft, dann wird man übersehen. Vielleicht möchte noch jemand mit mir ganz laut "hier" schreien.

Wünschenswert wäre es, wenn man alles irgendwie ausbalancieren könnte... es gibt so viele verschiedene Lebensentwürfe und Modelle, sie alle zu würdigen ist natürlich schwer aber die Familie als Lebensgemeinschaft mit Kindern ist nun Mal der Grundanker dieses Systems...Möchte man diesen Umstand nicht berücksichtigen... nun dann muss man das gesamte System ändern.

Euch allen eine geruhsame Nacht

XOXO
Joanna Maria

Samstag, 14. Februar 2015

Der Die Sein Markt oder wenn Mama von der Kette gelassen wird

Gestern hatte ich so etwas wie einen freien Tag...oder zumindest zwei freie Stunden. Eine willkommene und sehr ersehnte Abwechslung nach der letzten von Krankheiten gezeichneten Zeit, die ich so gut wie nur Zuhause verbracht habe... da wurde sogar das Brotholen zum Kulturellen Highlight!

Ich wollte mir unbedingt den Der Die Sein Markt im Unilever- Haus in der Hafencity anschauen. In dieser Ecke der Stadt bin ich schon seit Jahren nicht gewesen und ich war sehr gespannt was sich alles in den letzten 6 (!) Jahren dort verändert hat. Wir haben zwei sehr quirlige Jungs und alleine schon der Gedanke sie an irgend einer Kaimauer entlanglaufen zu sehen bereitet mir eine Gänsehaut. Lebhafte Fantasie ist manchmal ein Fluch.

Ich muss gestehen ich war beeindruckt und erschrocken zugleich....

Da das Navi in unserem Auto nicht auf dem Neuesten Stand ist musste ich das Unileverhaus nach Gefühl finden. Ging eigentlich sehr gut. Denn das neue Quartier ist übersichtlich und das Unilever-Haus, das ich zuvor im Internet gesehen habe, ist nicht gerade klein und unauffällig.


Wie man sehen kann ist diese Ecke des Quartiers noch eine riesen Baustelle! Was sich für mich als ein Glücksfall herausstellte. So habe ich wenigstens einen halbwegs akzeptablen Parkplatz gefunden. Zwar immer noch im Halteverbot aber doch nicht so störend und vor allem offensichtlich.


Schon beeindruckend diese Gebäude und diese breiten Strassen.Aber das war es auch was mir mir negativ auffiel... unglaubliche Weitläufigkeit, sehr breite Strassen aber... so gut wie keine Parkmöglichkeiten... Ich würde sagen Parkplätze sind dort "homeopathisch" vorhanden. Es sei denn man hat einen Platz in der Tiefgarage. Es fehlt dort auch eindeutig an Bäumen an etwas grünem.

Die Atmosphäre erinnerte mich doch sehr an spanische Neubausiedlungen durch die ich als Studentin in Bilbao streifte. Nett schön, sauber aber irgendwie seelenlos. Ich bin gespannt, wie diese Ecke in 20 Jahren aussieht, wenn der Glanz des Neuen verflogen ist.


Derzeit wird die Hafencity ja hochgelobt. Ist zum Wohnen ein teures Pflaster und besticht mit ihrer Architektur. Auf jeden Fall werde ich bald wiederkommen, um mir alles ganz genau anzuschauen... Ganz bestimmt! An einem warmen Tag, wenn die "Großen" in Schule und Kindergarten sind, werde ich mit der "Kleinen" mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin fahren und ein klein wenig flanieren.


Und mit den Jungs werde ich bestimmt noch den Spielplatz unsicher machen. Der sieht doch recht einladend aus. Auch wenn er etwas geschlossener sein könnte.

Ach Der Die Sein Markt... Der war auch ganz nett, kuschelig und fein aber wirklich klein. Vielleicht wächst er aber auch noch.




Es war eine wirklich schöne Altagsunterbrechung...nur etwas kurz. Denn Zuhause wartete die Meute und wollte verköstigt werden. Wenn mein Mann Zuhause ist, dann gibt es nichts außer seinem WoW. Auch eine Sache, wo ich mir versprochen habe mich nicht mehr darüber aufzuregen. Aber wenn ich das Haus verlasse, weiß ich dass die Kinder auch den ganzen Tag nichts machen werden und so bin ich immer am hadern, wenn ich alleine aus dem Haus gehe aber mit vieren möchte ich nicht unbedingt unterwegs sein, außer es geht in den Wald. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie ich diejenigen Frauen beneide, die in Ihren Blogs von der Hilfe und Unterstützung ihrer Ehemänner schreiben. Nun er ist wie er ist und schlimmer geht immer.

Alles Liebe

Joanna Maria

Happy Valentine !!!


Habt einander Lieb nicht nur zum Valentinstag sondern jeden Tag!!!!

XoXo

Joanna Maria
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